Eine Zeitenwende. Das EEG war lange der zentrale Rahmen für Solarprojekte. Für Agri-PV spielt es heute aber nicht mehr die gleiche Rolle wie früher. Es bleibt ein wichtiger Baustein, ist jedoch nicht mehr die einzige tragfähige Grundlage für eine wirtschaftliche Vermarktung.
In diesem Webinar erfahren Sie, wie sich Agri-PV-Projekte auch außerhalb des EEG sinnvoll strukturieren lassen. Wir beleuchten, welche Veränderungen das Solarpaket 1 und § 51 EEG mit sich gebracht haben und welche neuen Wege nun möglich sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Projekte ohne feste Einspeisevergütung wirtschaftlich gestaltet werden können. Dazu gehören Themen wie Eigenverbrauch, Direktvermarktung und Power Purchase Agreements (PPAs). Letztere klingen in der Theorie oft attraktiv, sind in der Praxis aber häufig komplexer und mit höheren Anforderungen verbunden, als viele anfangs vermuten.
Wir zeigen, welche Faktoren bei der Planung entscheidend sind. Von der Auswahl der richtigen Technik über renommmierte Speicherlösungen bis zur passenden Größe des Projekts. Ziel ist, realistische und tragfähige Konzepte kennenzulernen, die auf die jeweilige Fläche und den Betrieb abgestimmt sind.
- Welche Rolle das EEG heute für Agri-PV tatsächlich spielt
- Welche Veränderungen das Solarpaket 1 und § 51 EEG gebracht haben
- Wie Projekte wirtschaftlich aufgebaut werden können – mit und ohne EEG
- Welche Speicher- und Technologiekonzepte sinnvoll sind
- Wie eine Verpachtung Ihrer Flächen strukturiert ist
- Wie Sie unmittelbar am Erfolg einer Anlage beteiligt werden
Sonderthema: Neue Privilegierung für Batteriespeicher
Mit der am 13. November im Bundestag beschlossenen Privilegierung von Batteriespeichern im Außenbereich (§ 35 Abs. 1 Nr. 11 BauGB n.F.) sowie dem neuen überragenden öffentlichen Interesse (§ 11c EnWG n.F.) gibt es einen wichtigen zusätzlichen Impuls, der Agri-PV- und Speicherprojekte künftig deutlich erleichtern kann. Was bisher häufig an uneinheitlicher Behördenpraxis scheiterte, erhält nun klare gesetzliche Grundlagen. Dieses Update kann hybride Agri-PV-Konzepte wirtschaftlich attraktiver machen und Genehmigungsprozesse spürbar beschleunigen.
Wie und wo.
Datum: Donnerstag, 27. November 2025
Uhrzeit: 18 Uhr
Dauer: ca. 45 Minuten
Ort: Online
Preis: kostenfrei
Wichtig.
Falls Sie an diesem Termin verhindert sind, kein Problem.
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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Der Referent.
Kai Klapdor, Geschäftsführer der diveo, beobachtet seit Jahren mit großem Interesse die regulatorischen Entwicklungen im Bereich der Agri-PV. Während seiner Tätigkeit bei der auf Energierecht spezialisierten Kanzlei Becker Büttner Held (BBH) konnte er wichtige Erfahrungen sammeln und erkannte frühzeitig, dass die Agri-PV-Technologie für Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland vielversprechende Möglichkeiten bietet.

